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Heilpilzwanderung.de
Hände halten einen aufgeschnittenen Baumpilz über einem Feldbuch mit Messer und Lupe auf einem Baumstumpf

Ehrlich beantwortet · Ohne Kleingedrucktes · Von Michael selbst

Häufige Fragen

Alles, was vor
der ersten Wanderung
gefragt wird.

Dauer, Gruppengrösse, Treffpunkt, Wetter, Preise, Herkunft: Hier stehen die Antworten so, wie ich sie auch am Telefon gebe — ohne Marketing dazwischen.

Die kurze
Antwort zuerst.

Wer keine Zeit für alles hat, liest diese zehn Zeilen — darin steht das Wesentliche über eine Heilpilzwanderung im Raum Dresden.

Preise sind Vorschlagswerte aus dem Branchenvergleich — bitte durch eure echten Preise ersetzen.

Was
Geführte Wanderungen zu einheimischen Heilpilzen — Baumpilze wie Zunderschwamm, Chaga und Birkenporling, keine Speisepilze.
Wo
Im Elbland zwischen Dresden und Meissen: Dresdner Heide, Lössnitzgrund und Friedewald, Moritzburger Teichlandschaft, Sächsische Schweiz — auf Wunsch grenznah in Tschechien.
Wie lange
Drei bis vier Stunden, ruhiges Tempo, viele Pausen zum Hinsehen.
Wie viele
Höchstens zehn Teilnehmer pro Wanderung.
Wann
Ganzjährig, in jedem Monat — Baumpilze sitzen auch im Januar am Stamm.
Bei welchem Wetter
Bei jedem. Abgesagt wird nur bei Sturmwarnung, dann kostenfrei.
Für wen
Einsteiger ohne Vorkenntnisse, Familien, Gruppen, Vereine und Firmen. Kinder bis zwölf Jahre kostenlos in Begleitung.
Was es kostet
49 € pro Person, ermässigt 39 €. Storno bis eine Woche vorher kostenfrei.
Wer führt
Michael Reisinger aus Radebeul, Bauingenieur, Autor eines Buchs über einheimische Heilpilze.
Herkunft der Ware
Eigene Wildernte in sächsischen Wäldern, von Hand geschnitten, schonend getrocknet — keine asiatische Importware.

Fragen und Antworten,
nach Themen sortiert.

30 Fragen, die mir wirklich gestellt werden — von „Muss ich mich auskennen?“ bis „Wächst Chaga auch in Deutschland?“.

Die Wanderung

11 Fragen

Eine geführte Wanderung von drei bis vier Stunden, auf der wir keine Speisepilze suchen, sondern einheimische Heilpilze — Baumpilze wie Zunderschwamm, Chaga, Birkenporling, Schmetterlingstramete, rotrandigen Baumschwamm und flachen Lackporling. Du lernst, woran du sie sicher erkennst, wo sie wachsen, wie man sie erntet, ohne dem Baum zu schaden, und was du zu Hause daraus machst. Unterwegs sind wir im Elbland rund um Dresden und Radebeul, in kleinen Gruppen von höchstens zehn Leuten.

Nein. Die meisten, die mitkommen, haben vorher noch nie bewusst einen Baumpilz angesehen. Wir fangen bei null an — und du gehst mit drei, vier Arten nach Hause, die du danach überall wiedererkennst.

Nein, und das ist der Unterschied zu allen anderen Touren in der Region. Wir suchen keine Pfifferlinge, sondern Heilpilze — Baumpilze wie Zunderschwamm, Chaga, Birkenporling. Die stehen am Stamm, nicht im Gras, und es gibt sie das ganze Jahr.

Drei bis vier Stunden. Wir laufen ruhig und bleiben viel stehen — es geht ums Sehen, nicht um Kilometer. Wer normal zu Fuss unterwegs sein kann, kommt gut mit.

Klein. Mehr als zehn Leute nehme ich nicht mit, weil sonst hinten niemand mehr sieht, was vorne in meiner Hand liegt.

Ja. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt — Baumpilze interessiert der Regen nicht, und ehrlich gesagt sieht der Wald bei Nieselwetter am besten aus. Nur bei Sturmwarnung sage ich ab und wir finden einen neuen Termin.

Wir sind im Elbland zwischen Dresden und Meissen unterwegs: in der Dresdner Heide, im Lössnitzgrund und Friedewald direkt bei Radebeul, in der Moritzburger Teichlandschaft und in der Sächsischen Schweiz — auf Wunsch auch grenznah in Tschechien. Welches Revier es wird, entscheiden Jahreszeit und Witterung. Den genauen Treffpunkt mit Anfahrt und Parkmöglichkeit bekommst du mit der Terminbestätigung.

Feste Schuhe, wetterfeste Jacke, lange Hose. Dazu etwas zu trinken, eine Kleinigkeit zu essen und einen Stoffbeutel oder Korb für Funde. Messer und Lupe habe ich dabei.

Sehr gern. Kinder sind am Waldboden ohnehin die besseren Finder. Bis zwölf Jahre kommen sie in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mit.

Für den eigenen Bedarf ja — in kleinen Mengen, und nur da, wo es erlaubt ist. Ich zeige dir unterwegs, wie man schneidet, ohne dem Baum zu schaden, und wann man einen Fund besser stehen lässt.

Ja. Eine private Wanderung zu zweit mit Wunschtermin und Wunschrevier kostet 180 € pauschal, eine geschlossene Gruppe bis zehn Personen 420 € pauschal. Das buchen Teams, Vereine, Geburtstagsrunden und Junggesellenabschiede — und es ist der häufigste Weg, wie Leute eine Wanderung verschenken.

Heilpilze & Saison

6 Fragen

Sechs Arten stehen bei uns im Mittelpunkt, weil sie hier häufig und sicher ansprechbar sind: Zunderschwamm (Fomes fomentarius), Chaga beziehungsweise Schiefer Schillerporling (Inonotus obliquus), Birkenporling (Fomitopsis betulina), Schmetterlingstramete (Trametes versicolor), rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) und flacher Lackporling (Ganoderma applanatum). Alle sechs wachsen am Holz statt im Gras — deshalb findet man sie das ganze Jahr.

Jeder Monat geht. Klassische Pilzwanderungen laufen von Mai bis Oktober, weil Speisepilze nur dann aus dem Boden kommen. Baumpilze sitzen auch im Januar am Stamm — im Winterhalbjahr sieht man sie sogar besser, weil das Laub weg ist. Von Oktober bis November ist am meisten gleichzeitig zu finden, im Winter sind Chaga und Zunderschwamm dran, im Sommer der junge Birkenporling.

Ja — die Winterwanderung „Chaga & Zunder“ läuft genau dann, wenn bei Speisepilz-Touren nichts mehr geht. Wenn die Birken kahl sind, erkennt man die schwarze Chaga-Kruste schon von weitem. Drei Stunden, 49 €, bei Frost mit heissem Aufguss.

Gemeint ist dasselbe: Pilze, die traditionell nicht als Nahrung, sondern wegen ihrer Inhaltsstoffe verwendet werden. „Vitalpilz“ ist vor allem der Handelsbegriff, unter dem meist asiatische Zuchtpilze wie Reishi, Shiitake oder Hericium verkauft werden. Ich benutze „Heilpilz“ und meine damit die Arten, die hier vor der Haustür am Baum wachsen.

Ja. Chaga wächst an lebenden Birken — und Birken haben wir in Sachsen reichlich. Im Handel kommt fast jedes Stück aus Sibirien, dem Altai, Finnland oder dem Baltikum. Dabei findest du denselben Pilz im Lössnitzgrund oder in der Dresdner Heide. Genau das ist der Moment auf der Wanderung, in dem den Leuten die Augen aufgehen.

Nein. Ich bin kein Arzt und gebe keine Heilversprechen. Ich erzähle dir, was die Menschen hier traditionell mit diesen Pilzen gemacht haben und was ich selbst erlebt habe. Was du daraus machst, entscheidest du. Heilpilze sind kein Arzneimittel und ersetzen keine Diagnose und keine Behandlung.

Wildernte & Produkte

5 Fragen

Aus eigener Wildernte in sächsischen Wäldern. Ich schneide jedes Stück selbst, von Hand, fernab von Strassen und Feldrändern, und trockne es langsam bei niedriger Temperatur. Baumart, Revier und Erntezeit stehen dabei. Es gibt deshalb keine Paletten und keine ständige Verfügbarkeit — nur das, was ich in dieser Saison geschnitten habe.

Der Weg und die Nachvollziehbarkeit. Importware kommt aus Sibirien, China, Finnland oder dem Baltikum, wechselt zwei- bis dreimal den Besitzer und trägt am Ende ein Siegel statt einer Herkunft. Bei mir kennst du den Wald, den Baum und den Menschen, der geschnitten hat. Dazu kommt: Was hier wächst, ist an unser Klima angepasst — und muss nicht um die halbe Welt geflogen werden.

Harte Baumpilze wie Zunderschwamm oder Lackporling werden nicht aufgegossen, sondern als Absud ausgekocht: 20 bis 60 Minuten leise köcheln lassen, dann abseihen. Feinere Stücke und Chaga vertragen den langen Aufguss, Chaga sogar mehrere hintereinander. Fein vermahlenes Pulver lässt sich gut dosieren und ins Essen, in den Kaffee oder ins Tierfutter mischen.

Ja. Es gibt eine fein gemahlene Mischung aus heimischen Baumpilzen zum Untermischen ins Futter — für Hunde in der kleinen Dose, für Pferde im grösseren Gebinde. Gleiche Herkunft, gleiche Handarbeit wie alles andere. Bei kranken Tieren gilt dasselbe wie bei Menschen: Das ersetzt keine Tierärztin und keinen Tierarzt.

Richtig getrocknet ein bis zwei Jahre, oft länger. Fertig ist ein Stück erst, wenn es beim Brechen knackt. Danach trocken, dunkel und luftig lagern, am besten im Glas statt in Plastik.

Seminare, Buch & Vorträge

3 Fragen

Das Tagesseminar „Einheimische Heilpilze“ (sechs Stunden, vormittags draussen sammeln, nachmittags drinnen bestimmen und verarbeiten, 129 €), das Aufbauseminar „Verarbeitung & Anwendung“ (139 €), beide zusammen als Wochenend-Intensiv (249 €) und einen Online-Kurs am Abend für alle, die zu weit weg wohnen (39 €). Für Schulklassen und Kitas gibt es ein eigenes, altersgerechtes Format im Wald.

Das Buch kostet 27,00 € und erzählt beides: meine Geschichte — jahrzehntelange Neurodermitis, die Suche, der Wald vor der Tür — und den praktischen Teil mit Bestimmung, Wildernte, Verarbeitung und Anwendung der einheimischen Heilpilze. Dazu der ehrliche Schluss darüber, was Heilpilze nicht sind.

Ja, bei euch vor Ort oder online. Der Vortrag „Heilpilze vor der Haustür“ dauert 60 bis 90 Minuten und bringt Anschauungsmaterial zum Anfassen mit; die Buchlesung mit Gesprächsrunde dauert 90 Minuten. Gebucht wird das von Vereinen, Volkshochschulen, Buchhandlungen, Bibliotheken, Praxen, Schulen und Firmen. Ausserhalb von 50 Kilometern um Radebeul kommen Fahrtkosten dazu.

Anmeldung & Organisation

5 Fragen

Die geführte Heilpilzwanderung kostet 49 € pro Person, ermässigt 39 € für Schüler, Azubis, Studierende und Menschen mit Behinderung gegen Nachweis. Kinder bis zwölf Jahre sind frei, die Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu zwei Kinder kostet 89 €. Eine Bestimmungshilfe zum Mitnehmen ist inklusive.

Du schickst mir über das Formular deinen Wunschtermin. Ich melde mich persönlich zurück, bestätige Termin und Treffpunkt — bezahlt wird vor Ort oder vorab per Überweisung, ganz wie es dir lieber ist. Verbindlich ist ein Termin erst mit meiner schriftlichen Bestätigung.

Bis eine Woche vorher kostenfrei. Danach suchen wir einen Ersatztermin, das ist mir lieber, als dass du dein Geld verlierst. Sage ich wegen Sturmwarnung ab, kostet es nichts.

Ja, für jede Leistung gibt es Gutscheine — ohne festes Datum, drei Jahre gültig, als gedruckte Karte per Post. Der Gutschein für eine Heilpilzwanderung kostet 49 €.

Telefonisch unter 0172 7042990, montags bis samstags zwischen 9 und 19 Uhr, per E-Mail an info@heilpilzwanderung.de oder über das Anfrageformular. Ich lese alles selbst und antworte in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Kleine Wandergruppe geht durch einen Birkenbestand im Elbland bei Dresden

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Ich lese und beantworte alles selbst. Telefonisch bin ich montags bis samstags zwischen 9 und 19 Uhr erreichbar, schriftlich antworte ich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.